Die Bahn und Genügsamkeit.

Der Winter, der Sommer, der Schnee und die Hitze. Es ist so einiges was der Deutschen Bahn im Laufe der Zeit so zu schaffen macht. Und wenn es dann wieder so weit ist, dass Züge ausfallen, Waggons übehitzt sind, dann ist das Geschrei ein um’s andere Mal groß.

Und natürlich, nicht alles was die Bahn tut ist richtig oder lobenswert. Über so manches kann man diskutieren. Auch mich stören steigende Preise gelegentlich, aber bitte. Man muss auch irgendwo Verständnis aufbringen. Denn im Winter zu fordern, die Bahn müsse funktionieren wie in Norwegen und Schweden und im Sommer zu sagen „Das kann doch nicht sein. In Portugal funktioniert’s doch auch,“ und im gleichen Atemzug zu meckern, dass alles so teuer sei ist schlicht und ergreifend Wahnsinn. Wie soll denn ein Unternehmen, dessen Ziel es sein soll für die Bürger bestmöglich zu fahren, im Winter alle Gleise praktikabel erhitzen und die Züge fahrtüchtig machen, im Sommer alles investieren um die Züge am laufen zu halten und zugleich günstige Preise liefern.
Ganz klar: Die Bahn ist keine eierlegende Wollmilchsau. Sie kann es auch gar nicht sein.
Natürlich verstehe ich dass alle das Beste wollen. Aber damit,dass der Bahncard100-Fahrer ab und zu Mal mit einem Zugausfall leben muss und der Preis gelegentlich steigt – natürlich auch ob der Inflation. Ich bin mir sicher, die Bahn lässt die Züge nicht absichtlich ausfallen.

Es gibt nunmal Dinge mit denen man leben muss – die Deutsche Bahn gehört dazu. Man mag es gut finden oder auch nicht.

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