Die letzte Bastion der Indifferenz.

Dieser Tage startet für viele wieder ein besonderes Higlight der Fernsehsaison!
Von Kritikern – früher noch mehr wie heute – oftmals verschrien, von den Zuschauern vielmals heißgeliebt zieht es wieder zahlreiche mehr oder minder prominente Personen und Persönlichkeiten in den australischen Dschungel. Richtig! Ich bin ein Star – holt mich hier raus! ist wieder da.


Und wie es dann so ist – ob Freund oder Feind – jeder scheint eine Meinung dazu zu haben. So manch einer spricht vom Verfall von Moral und Kultur, ein anderer ist begeistert von der tollen Unterhaltung und ein dritter erfreut sich seines eigenen Voyeurismus und ist angewidert – nicht etwa von Känguruh-Hoden und Koala-Magen, sondern von den Kandidaten.
Sei’s drum: Wie auch immer man zu der Sendung stehen mag: Sie hat Erfolg und auch die Kritiker-Stimmen scheinen abzunehmen. Ob das nun damit zusammenhängt, dass es weniger Kritiker gibt oder aber, dass die Kritiker einfach müde werden, sei dabei einmal dahingestellt. Letztenendes muss doch jeder selbst entscheiden, ob das Dschungelcamp ein Medium für ihn/sie ist oder nicht.
Ich für meinen Teil muss schlicht und ergreifend sagen: Es ist mir egal!
Denn anders als bei Deutschland sucht den Superstar wissen die Menschen mit der Art und Weise wie sie präsentiert werden umzugehen – sie sollten es zumindest.
Bei der Superstar-Suche finde ich es oftmals unverschämt wie die Leute dort präsentiert und fertig gemacht werden – im Dschungelcamp allerdings schwindet das Mitleid dann doch hin und verkommt zu Gleichgültigkeit. Auf dass sie so weitermachen mögen wie es den Prominenten passt – lange erinnern mag sich an sie ohnehin niemand. Oder wissen sie noch wer Antonia Langsdorf ist?
Eben.

Kommentar verfassen